Marode Elternhäuser, marode Schulen und Firmen die keine Ausbildungsplätze schaffen. Da braucht man sich nicht zu wundern. Soetwas ist dann die Quittung für eine Gesellschaft in der Kinder nur als Konsumenten angesehen werden und sich niemand um sie kümmert außer der Werbeindustrie. Anstatt eine Debatte über Computerspiele anzufangen sollten sich unsere Politiker mal Gedanken darüber machen wie man das Schul- und Ausbildungssystem verbessern kann. Aber das könnte ja Geld kosten.
Man denke nur an den Berliner Schuldenberg. In dem Zusammenhang haben “Berater und Experten” doch tatsächlich vorgeschlagen 5000 Lehrerstellen abzubauen. Mich würde es nicht wundern wenn demnächst, passend zu den Studiengebüren, eine Schulgebühr eingeführt wird. Darf man diversen Studien wie z.B. PISA glauben schenken ist die Jugend halt doof und gewaltätig. Nur hat unsere Gesellschaft sie so gemacht. Also erwartet nicht von den Jugendlichen das sie dereinst für eure Rente aufkommen. Das Gelabber unser Aufzuchtministerin ist doch absolut lächerlich. Menschen die keine Arbeit haben oder nach chinesischen Lohnniveau bezahlt werden sind nicht in der Lage ihren Kindern ein behütetes Elternhaus zu bieten.
Wozu noch Kinder machen wenn ihre Zukunft daraus bestehen wird das “abgehängte Prekariat” zu bilden.
Games Schuld an schlechten Schulnoten, Aggressionen und co.?
February 25th, 2011Urlaub in Naama Bay – PSP einfach mitnehmen: Konsolen, Handhelds und Heimrechner
February 24th, 2011Vor einiger Zeit wurden auf den Sony-Playstation Seiten Interviews von einigen nahmhaften Spieleentwicklern abgedruckt. Darunter zum Beispiel Peter Moly…dings und Chris Roberts sowie eines Sprechers von EA. Sie alle waren der Meinung, daß die Playstation eine hervorragende Plattform zum Spieleentwickeln ist, nicht zuletzt wegen ihrer enormen Leistung. Viel wichtiger war den Herren aber zu betonen, daß vorallem die einheitliche Plattform und der Entwicklersupport von Sony sehr zum zügigen Programmieren beitragen. Und sind wir doch mal ehrlich, wer sich schon mal mit Grafikprogrammierung unter Windows beschäftigt hat,würde sicher gern auf Alternativen zurückgreifen, wenn dadurch der Profit trotzdem gewährleistet ist. Und der Meinung der Programmierer nach ist die Playstation eine solche Alternative. Der Sprecher von EA ging außerdem auf ein weiteres Problem ein, das Raubkopieren. Eine Tatsache die gerade im PC-Gamesbereich für ziemlich viele Verluste bei den Firmen sorgt. Sony hat sich bei der PSX2 ja erstmal mit dem Einsatz von DVD-Medien und der neuen MG-Verschlüsselung aus der Affäre gezogen. Meiner Meinung nach werden die Konsolen, Schritt für Schritt den PC als “Spielekiste” ersetzen. Aber auch Handhelds, wie die PSP oder der 3DS sind groß im kommen. Immer bessere Grafik, bessere Bedienbarkeit usw. Beispielsweise war ich letztes Jahr im Urlaub, Naama Bay, das liegt in Ägypten, und konnte auch dort meine PSP spielen. Einen PC mitzunehmen wäre undenkbar.
Amiga und meine Meinung – alte Systeme mit Allzweckreinigern sauber halten!
February 23rd, 2011Der Amiga war eigentlich eine Gemeinschaftsentwicklung mit Atari zusammen (vor der Tramiel Ära). Das Konzept ist eigentlich das, was den Amiga ausgemacht hat. Viele talentierte Designer und Techniker der damaligen Zeit haben daran mitgewirkt. Die heutigen Rechner vereinen mehr das gegenteilige Design: Die CPU übernimmt alle Aufgaben. Die Entwickler von damals sind heute Geschichte und viele von Ihnen wirken noch immer mit – nur in anderen Positionen und Firmen. Amiga war DAS System schlechthin, meiner Meinung nach. Ich habe immernoch einen und mache ihn regelmäßig mit meinem Allzweckreiniger sauber, damit er schön glänzt. Finde ich wunderbar, ich glaube, ich sollte den Allzweckreiniger auch mal bei meiner Tastatur benutzen. Auch heute noch sind die Spiele brauchbar und ich bin auch ab und zu mal am Spielen.
Cheating gegen Fairplay, Brother Stickmaschine gegen Sticknadel – Meine Meinung
February 10th, 2011Was mein gelegentliches Online-Spiel betrifft: Favorit ist für mich eigentlich Quakeworld, aber auch Quake2 macht Spaß; doch gerade bei Quake2 werde ich den Eindruck nicht los, daß bei Quake2 fast nur Betrüger auf den Servern zugange sind…
Selbst q2ace ist da kein endgültiger Schutz, da es auch Idioten gibt, die dies aushebeln, scheinbar Runde um Runde führen und auch noch stolz darauf sind, mit üblen Tricks zum lächerlichen Sieg zu gelangen. In Wirklichkeit ist ein betrügerischer Triumph ein Armutszeugnis für den Betreffenden, und diese Leute (zer)stören den Spielspaß der anderen. Finde ich schade so etwas. Cheater kann ich als Spieler einfach nicht ernst nehmen. Ihre Stats sind absolut verfälscht und ergeben kein Zeugnis über die Fähigkeiten des Spielers. Die Leistung kann man einfach überhaupt nicht mit der eines normalen Spielers vergleichen, einfach weil sie auf anderen Ebenen spielen und weil sie andere Grundvoraussetzungen haben. Das ist genauso beim Fußballspielen, wenn jemand die Hände benutzt. Oder bei einer Bewerbung, wenn jemand 10 Jahre Berufserfahrung hat. Oder beim Nähen, wenn jemand einer Stickmaschine von Brother benutzt und der Gegenüber mit einer Stricknadel arbeiten muss. Die Stickmaschine arbeitet einfach effizienter und einfacher. Es gibt noch viele andere banale Beispiele, aber mein Standpunkt sollte jetzt klar sein. Es ist einfach traurig, dass ich nicht mehr ordentlich Quake spielen kann, ohne dass irgendjemand das Spielgefühl verfälscht.
Nintendos Spiele – Tierapotheke, Kuscheln und Knuddeln
February 4th, 2011Dass Konsolen heutzutage einen gewissen “Coolness”-Faktor besitzen müssen um beim Konsumenten anzukommen, hat Sony als erstes erkannt. Die Zeiten als nur die Spielequalität zählte sind lange vorbei. Immer wieder höre ich, ich kauf mir ne XYZ, die ist das Beste. Wenn ich die Leute frage, was sie denn darauf Spielen wollen haben sie dann keine Ahnung. Was anderes sollte denn wichtiger sein als die Qualität der erhältlichen Spiele? Als Sega und Nintendo noch um die Macht stritten hat man z.B. relativ wenig öffentliche Werbung für ihre Produkte gesehen. Diese Entwicklung haben beide total verpennt, was den bescheidenen Erfolg des Dreamcast und des N64 erklärt. Sony dagegen ging gleich in die Vollen. Die Playstation hatte etwas, was den Markenverliebten Konsumenten von heute überzeugte: Das richtige Image. Keine Kinderkonsole, sondern eine Trendmarke. Nintendo bürgte immer für Qualität, du bekommst heute noch Support für deine alte Hardware. Wenn ich die leidigen Hitzeprobleme der PS1 und auch die immer häufigeren Ausfälle der PS2 sehe weiss ich, was Qualität bedeutet. Aber Konsolen sind ein Massen- und damit ein Wegwerfartikel geworden, der eine fest definierte Lebensdauer hat. Wie oft werde ich belächelt, wenn Leute sehen dass ich noch ein NES im Schrank stehen habe. Aber das funtkioniert noch tadellos im Gegensatz zu meiner PS1. Gerade Nintendo hat es mit dem Marketing im Erwachsenensegment nicht so, das zeigen z.B. die hilflosen von Sony inspirierten (abgekupferten?) Werbespots. Nintendo ist einfach nicht cool, und das merken alle, die der Pokemon-Generation entwachsen sind. Und auch heutige Spiele, wie diese ganzen Petspiele, die sehr an Tamagotchis erinnern. In der Tierapotheke Arzneien kaufen, falls das Haustier krank ist, Futter im Supermarkt, kuscheln, alles mögliche. Ich weiß, dass auch andere Spiele für Nindendos Systeme Entwickelt werden, aber diese sind trotzdem immer ziemlich Bunt und flauschig – das zieht nicht wirklich die erwachsene Zielgruppe an.
Schutz Membran für Touchscreens sind keine Innovation mehr
January 19th, 2011Ich muss zugeben, dass ich auf der letzten CeBit auch sehr enttäuscht war. Alles was es da gab kannte ich schon. O-LED-Display sind keine Innovation mehr. Auch MP3-Player kennt jeder und hat jeder. Dass die “nur” kleiner geworden sind und x-fachen Speicher bieten reißt einen nicht vom Hocker (obwohl es gewiß eine Innovation ist). Der 3D-Fernseher läßt auf sich warten. Und ob der größte LCD der Welt jetzt nicht mehr 86″ groß ist sondern 97″ (oder was auch immer) ist für den Hersteller bestimmt eine riesige Herrausforderung und Innovation aber für mich als Endkunden doch eher unspektakulär. Oder die neue Schutz Membran (Infolink unten) für Touch Displays. Absolut nicht interessant für mich. Man kennt halt alles und nimmt es auch so wahr. Alles alte Hüte nur eben anders serviert. Alles sicherlich innovativ nur da ist nichts neuesdabei. Klar vor 6 Jahren hatte ich auch schon ein Handy. Nur hatte das ein Farbdisplay (okay das S25 schon irgendwie) und konnte man damit fotografieren und videotelefonieren? Da hat sich einiges getan, was man erst merkt, wenn man ein paar Jahre zurückdenkt. Zum Vorjahr hat sich nicht so viel getan (5Megapixel statt 3 oder so).
Ubisofts Visitenkarte – konstante Verbesserungen
December 16th, 2010Vorreiter für gute Games ist (neben Nintendo) mal wieder Ubisoft. Die liefern seit gut 4 Jahren echte Perlen. Ab und zu geht das finanziell zwar in die Hose (beispielsweise Beyond Good & Evil), aber im Großen und Ganzen hat man mit Prince of Persia, Splinter Cell, Brothers in Arms oder Ghost Recon Advanced Warfighter schon ein hübsches Portfolio, dass zwar nicht immer auf ganzer Linie überzeugen kann, aber doch immer paar handfeste Argumente liefert, das einen Kauf rechtfertigt. Während man bei Spielen von EA, die Verbesserungen mit der Lupe suchen muss, wird man bei Ubisoft mit der kompletten Umarbeitung des Settings (Prince Of Persia) oder einem hervorangenden Mehrspielermodus (Splinter Cell). Und mit Games wie Assassin’s Creed und Red Steel hat man wieder heiße Eisen im Feuer. Deren Visitenkarte ist einfach, dass sie konstante Verbesserungen bringen. EA hingegen hat keine so überzeugende Visitenkarte, die Veränderungen bzw. Verbesserungen muss man erst einmal finden. In den letzten paar Jahren haben diese kaum einen Fortschritt gemacht, wohingegen Ubisoft permanent an sich gearbeitet hat.
OpenGL oder DirectX?
December 15th, 2010Ich kenne beides OpenGL und DirectX, wobei ich mich aber zugegebenermaßen (viel) besser mit OpenGL auskenne (habe kürzlich festgestellt, dass ich von verschiedenen Seiten als Veteran der OpenGL Newsgroup bezeichnet werde – habe dann überlegt, wie lange ich eigentlich schon dort Hilfe gebe und nicht annehme und musste feststellen, dass es jetzt schon wieder 6 Jahre sind *G*). Mit DirectX 10 ist zum ersten mal eine DirectX API am Start, die effizienter (d.h. das Verhältnis Ergebis/Code größer) als OpenGL ist. Allerdings frage ich mich, inwieweit dies mit einem Verlust an Flexibilität an manchen Stellen erkauft ist, bzw. an welchen anderen Stellen nun ein Mehr an Komplexität auftritt. Vielleicht nirgendwo, aber mir fehlt einfach praktische Erfahrung mit DirectX 10 (ich hab mir bisher kein einziges mal eine Vista-Beta installiert) Auf der anderen Seite frage ich mich, inwieweit viele der neuen DirectX 10 Features wirklich sinnvoll sind. Momentan werden GPUs vor allem durch die begrenzte Speicherbandbreite gebremst und in den nächsten Jahren wird das wohl noch viel krasser. Die Rechenleistung steigt exponentiell (Mooresches Gesetz), aber die Geschwindigkeit beim Speicher steigt linear, oder bestenfalls polynominal. Das hat aber für den Einsatz von Shadern weitreichende Konsequenzen: Alles was auf den GPU-RAM zugreift muss sich die Bandbreite teilen, d.h. wenn z.B. ein SM3 Vertex-Shader Texture fetch oder Instancing macht geht das auf Kosten der GPU-Speicherbandbreite, die dann aber für normalen Texturzugriff, den Fragment-Shadern (in DirectX Pixel-Shader) oder einfach nur dem Antialiasing fehlt. Das Unified-Shader verschlimmbessert die Situation zusätzlich, da nun eine klare Abgrenzung zwischen Geometrie und Fragment fehlt (dies ist für Offline-Renderingsysteme wie z.B. Renderman wichtig, da nur so viele Effekte effizient implementiert werden können), aber gleichzeitig die Pipelines der GPU ordentlich durcheinanderwirbelt. Hinzu kommt, dass die Nachbarfragmente direkten Einfluss auf die Berechnung eines Fragments haben, z.B. beim MipMapping. Schon jetzt verursacht jeder Konditionale Sprung einen Pipeline-Interlock und kann im schlimmsten Fall die Performanz auf ein Achtel herabsetzen! Auf der anderen Seite stehen sehr schnelle Anbindungen an die CPU (PCI-E) und GPUs die wahnsinnig viele Daten “mampfen” können. IMHO erreicht man bei massivem Shadereinsatz momentan mit einem ganz normalen VBO Datentransfer der Geometrie wesentlich mehr Performanz, als wenn man alles mit Instancing zu machen, während nämlich noch der Fragment-Teil der GPU auf die Daten aus dem VRAM wartet, z.B. Texturen, kann der Vertex-Teil bereits die von der CPU kommenden Daten verarbeiten und schon jetzt viele Effekte, z.B. SubSurface Scattering vorberechnen und als Vertex-Parameter dem Fragment-Shader mitgeben. Dieser kann dann diese Variable in der Berechnung mit Schatten kombinieren. Momentan verhungern die Vertexeinheiten förmlich, da sich alle Entwickler wie Piranhas auf die Fragmenteinheit gestürzt haben und irgendwie total aus dem Blickfeld verloren haben, dass man nicht alles PerPixel machen muss.
Kickende Gamemaster – bei Ayurveda mal ein bisschen entspannen
December 8th, 2010Wen die RoXXoR-rul0r-Sprache stört der sollte von PvP und Normalen Realms fernbleiben. Zwar ist ein RP Realm kein Garant für hirnbefreites Gespamme und in den Startgebieten gibts genug Stresser die auf RP scheißen aber sowas ist man gegen späters meistens los. Aber besonders PvP Realms sollte man meiden besonders weil WoW leider das grottigste PvP bietet. Open PvP gibts nicht mehr. 40er werden von mind. 2 60er gekillt und gecamped (Bravo! Euer virtueller Schwanz ist auch jetzt gaaaanz laaaang! Ein toller Ausgleich dafür eure Angebete an einen ultrakrassen Oberchecker verloren zu haben, mein Beileid!). Raids auf Ortschaften (der wohl beste Teil von PvP) wurden dank der ruchlosen Morde ebenfalls abgeschafft weil man sich sehr oft nicht an die Raidregeln hielt und weil die Server dieses Massenaufkommen von Spielern einfach nicht verkraftet. (Einschub: Das Event “Öffnung der Tore von AQ” hat für einen so großen Ansturm in Silithus gesorgt, daß Lowlevel Besucher von den GMs gekickt worden sind weil der Server vor dem Zusammenbruch stand! Herzlichen Dank auch! Wäre ich einer der betroffenen gewesen, hätte ich mein Abo sofort gekündigt! Bei diesen GMs stimmt doch was nicht, die sollten mal eine Ayurveda Kur machen, um ein bisschen runterzukommen. Sich schön bei Ayurveda verwöhnen lassen, dann klappts vielleicht auch mit den Aggressionsproblemen). Schlachtfelder kann man vergessen, weil die allenfalls für etwas Abwechslung auf PvE Realms sorgen.
In WoW Wolle farmen, in GW PvP machen
December 3rd, 2010Die Herausforderung bei GW ist seinen Char optimal zu skillen und, da man “nur” 8 Fertigkeiten von den über 100 mitnehmen kann, die “richtige” Kombination dabei zu haben. Außerdem Checken viele nicht, dass die Char ihre Funktion haben und glauben z.B., dass ein Krieger voll Dmg machen muss, aber eigentlich für das Blocken da ist, wie eben ein Monk zum heilen. Daher ist das bei GW mit der Sek. Klasse total schwachsinnig gelöst. Man kann aus der Sek. Klasse oft nur einen Sklill verwenden und die hat sonst keinerlei Auswirkungen, wie man es sich wünscht, auf den Char. Meißt stellen sich die Leute die Sek. Klasse für das Farmen zusammen, aber nicht, weil es zu ihrer “Rolle” passt und sie diese dann Spielen. In WoW das gleiche – wer farmt schon gerne mit jemandem, der keinen Schaden anrichtet? Ich würde behaupten, dass jeder auch einen sogenannten Farmchar hat. Da wird Wolle gefarmt, für Erste Hilfe, unglaublich. Ein Druide schafft 60 Wolle pro Stunde, ein Schurke hingegen locker 200 Wollstoff. Aber das ist nicht nur bei Wolle so – auch bei anderen Rohstoffen farmen diejenigen schneller, die mehr Schaden anrichten.
